Get dirty

   

Get dirty

Herausputzen bedeutet jetzt, sich schmutzig zu machen. Klar, wir waschen, peelen, maskieren und tonen, um richtig schön sauber zu sein. Jetzt stehen aber "Dirty Detox", "Clean Dirty" und "Mud Masks" am Beautycounter. Die Schlammschlacht ist also eröffnet. Das Pflege-System "dreckig werden, um danach noch sauberer dazustehen" klingt schon fast nach Politik und funktioniert tatsächlich ähnlich. Erstmal richtig schmutzig sein bedeutet ja auch, dass danach alles noch reiner erscheint, ob poren- oder knietief. Kontrastwirkung inklusive. Und weshalb wird's so dirty? Weil es bisher eben sehr glatt lief, vom abschminken bis zum eincremen, Masken sollten sich so ebenmäßig glatt über den Teint ziehen wie ein Tortenguss. Eine Portion zu viel Perfektionismus im Alltag – Jetzt wird aufgespachtelt, bis er von der Stirn bröselt. Roher, echter, lockerer. Was dann unter den Bröckchen liegt: Superklare, straffe Haut – Der Mix aus Kohle, Erde und Moor ist zwar down to earth, zieht aber den Schmutz vom Teint. Abgewaschen werden muss der Mud am Ende übrigens doch.

    Tonerde Peeling The Clean Dirt, MAY LINDSTROM, über amazingy.com
    Moorschlamm-Maske Ultamoor Mud Mask, OMOROVICZA, über www.niche-beauty.com