Seifen Opa

   

Seifen Opa

Zurück zum Stück: Während Gesichter hinter Sheets verschwinden, Make-up in Schwämmen steckt und Shampoos nicht mehr schäumen, ist bei Hände-waschen wieder das bewährte Seifenstück angesagt.
Back to basic, zwischen Fortschritt und und Beauty-Revolutionen darf es eben auch mal einfach verlässlich und vertraut bleiben.
Irgendein weißer Klumpen landet natürlich nicht am Waschbeckenrand, die Reinigungsteile werden jetzt kuratiert wie kleine Kunstwerke, stammen aus Manufakturen anstatt aus anonymen Fabriken. Düfte so durchkomponiert wie Parfums, Verpackungen so designt wie schöne Schatullen und dazu am besten noch eine waschechte Historie. Das ist ja wohl das Mindeste, was wir erwarten können! Kein Detail bleibt ungesehen, Nutzen alleine reicht heute nicht aus. Der Trend, das Leben durch zu ästhetisieren und optimieren macht eben vor nichts halt.
Aber: Was war zuerst da? Die schöne Seife oder der Trend? Las Label Claus Porto gibt's zumindest nicht erst seit Instagram. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts existiert die Marke, seitdem wird die Seife im original Belle Epoqué-Design handverpackt. Der Duft stimmt auch: Durch ein besonderes Mahl-Verfahren bleibt dieser besonders lange erhalten.

    Cernia duftet nach rauer Küste mit Zeder und Vetiver.
    Chypre verströmt einen orientalischen Duft mit Rose und Vanille.