Shootingstar

   

Shootingstar

Etwas unbeholfen wirkte Antonia, als sie für uns im Swarovski-Bikini posierte. Das lag aber nicht am freizügigen Outfit, sondern vielmehr an ihrem Vater, der bereits parat stand, um seine Tochter abzuholen. Alles sollte von da an ganz schnell gehen …

Antonia kommt aus einem wohlbehüteten Elternhaus und lebt in Buxtehude, einer Kleinstadt in der Nähe von Hamburg. Sie geht in die 11. Klasse und bereitet sich auf das bald anstehende Abitur vor. „Wie ich auf die Idee gekommen bin zu modeln, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich meine Bewerbungsfotos an viele Agenturen in Hamburg gesendet. Doch nur Modelwerk hat sich gemeldet“, erzählt die Schülerin beim Covershooting. Was die anderen Agenturen nicht gesehen haben: Antonia hat den momentan angesagten Look – ein kindliches Gesicht, kombiniert mit einer schmalen, aber dennoch weiblichen Silhouette. Und natürlich endlos erscheinende lange Beine. Auch Prada war sofort angetan. „Eigentlich hatte ich mich für die Kampagne gar nicht wirklich beworben. Ich war auf einem Casting für Balenciaga und zufälligerweise war die anwesende Castingdirektorin auch für die Prada-Kampagne zuständig.“

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass Antonia viel erreichen kann. Gemeinsam mit einem anderen Model und der Agenturchefin von Modelwerk ging es nach Paris. Und gleich zu Chanel. „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass es klappen würde, doch dann wurde ich zum Fitting eingeladen. Als ich dann vor Karl Lagerfeld stand, verschlug es mir tatsächlich die Sprache, so aufgeregt war ich.“ Inzwischen träumt sie sogar davon, einmal eine Chanel-Kampagne zu schießen, wie sie mit strahlendem Lächeln zugibt.

Doch momentan ist erst einmal Schluss mit dem Modezirkus. Denn der verpasste Schulstoff muss nachgeholt werden, um den Abschluss zu bestehen. Dabei sind es weniger ihre Eltern, die darauf drängen, als Antonia selbst: „Mir ist es sehr wichtig, mein Abitur zu machen, denn wer weiß, wie lange es mit dem Modeln funktioniert. Ich weiß zwar noch nicht, ob und was ich studieren will, aber die Möglichkeit will ich mir definitiv offenlassen. Ich könnte mir auch vorstellen, als Bookerin in einer Agentur zu arbeiten.“ Wir glauben nicht, dass es dazu kommen wird, denn vor der Kamera ist Antonia mit Sicherheit kein schnell verglühendes Sternchen. (Kaey)

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