Total Pro-Vence

In Südfrankreich ließ sich Christian Dior vor allem für seine Parfums inspirieren. Das neue Buch zeigt diese Dufte Welt

Olivenbäume, Rosensträucher, Jasminbüsche: Kein Wunder, dass sich Christian Dior für seinen ersten Duft von der Natur der Provence inspirieren ließ. Ende der 20er Jahre zogen sein Vater und seine Schwester in die Region, 1947 lancierte Christian „Miss Dior“, sein erstes Parfum – als Anlehnung an die Schönheit und die Aromen der Region. 1951 kaufte Christian Dior dann dort das Anwesen „La Colle Noire“, einen Rückzugsort fernab von Paris. Seine Künstler-Freunde Marc Chagall und Bernard Buffet, der Illustrator René Gruau und die Schauspielerin Olivia de Havilland gehörten zu seinen regelmäßigen Gästen, feierten hier Feste und ließen sich ebenso von der malerischen Umgebung wie dem üppig-ursprünglichen Decor aus Louis XVI-Stücken und typisch südfranzösischen Interior inspirieren.

Mit Illustrationen, Fotografien und Texten fängt das neue Buch „Christian Dior And The South Of France“ Diors‘ Leben in Südfrankreich ein und erzählt damit auch ein Stück Parfum-Geschichte – es geht über die Tore „La Colle Noires“ hinaus und zeigt die Orte, die einst wie heute Dior prägen: bis zu den den Felder, von denen das Parfum-Haus noch heute Rohstoffe bezieht.

„Christian Dior And The South Of France“, Rizzoli

[Text]
Laura Dunkelmann
Mai 22, 2017

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