Jordan, wir sind beide ungefähr gleich alt, und ich merke gerade selbst, wie viel sich in diesem Alter verändert: im Job, in Beziehungen, im Blick auf mich selbst. Hast du trotz der Öffentlichkeit, die dein Erfolg mit sich bringt, das Gefühl, dich ausprobieren zu können?
Nein, ich glaube nicht. Ich kann mir diese Freiheit nicht so einfach nehmen. Alles, was ich mache, wird bewertet. Ich stehe in der Öffentlichkeit, im Internet, jeder kann meinem Leben zusehen. Ich wachse anders. An meinen Projekten, an meiner Kunst und vor allem an den Menschen, denen ich begegne.
Sind Badmómzjay und Jordan für dich zwei verschiedene Personen?
Ich habe über die Jahre gemerkt, dass das wirklich zwei unterschiedliche Personen sind. Mittlerweile ist das auch okay für mich. Trotzdem können die beiden nicht ohneeinander, sie brauchen sich gegenseitig. Aber wenn ich nach Hause komme, bei meinen Freunden bin, bei den Leuten, die mich lieben, dann will ich nicht Badmómzjay sein, sondern einfach nur Jordan.
Du hast mal gesagt, dass du mit Ikkimel eine Girlgroup gründen würdest. Ihr beide ziert jeweils ein Cover dieser Ausgabe. Was, glaubst du, würde passieren, wenn ihr wirklich zusammen Musik machen würdet?
Ich glaube, das könnte sehr, sehr krass werden. (lacht) Auf jeden Fall etwas, das man so noch nicht gehört hat. Ich mag sie einfach unfassbar gern, ich liebe sie, ich supporte sie. Vielleicht ja eines Tages …