Die neue Natürlichkeit

Sattes Grün, samtige Blüten, raschelnde Blätter: Wir wollen der Natur so nah wie möglich sein, mit Haut, Haaren und bei uns zu Hause.

Von der Zimmerpflanze bis hin zum Serum – die neue Natürlichkeit zeigt sich im Bereich Beauty, aber auch im Interieur.

Dass Orchideenextrakte die Haut geschmeidig machen, wissen wir. Auch deshalb boomt natürliche Kosmetik: Sie steht für Reinheit und Echtheit – auch zwischen Bildschirmen und Sofas. Zimmerpflanzen holen die Natur auch dorthin, wo sonst nichts Wurzeln schlägt. Die ansprechende Optik ist bereits eine Bereicherung, aber die Grünen haben auch weitere Benefits. Sie filtern Schadstoffe, produzieren Sauerstoff – verschönern also nicht nur Räume, sondern auch uns. So wie Cremes in unsere Haut einziehen, ziehen diese Pflanzen ganz bestimmt auch bald in unser Zuhause ein – die Inspiration für unser Editorial in Kooperation mit Pflanzenfreude.de.

Calathea:

Ob rundlich, mit Sommersprossen oder rosa Schimmer – die Blätter der Calathea sind so divers wie wir.

Auch sie regeneriert sich nachts: Die Blätter rollen sich deshalb mit dem schwindenden Tageslicht zusammen und entfalten sich mit den ersten Sonnenstrahlen jeden Tag neu. Mit etwas Feuchtigkeitspflege, also ein paar Spritzern Wasser, fühlt sie sich besonders wohl.

Einblatt:

Wie zarte, weiße Friedensfahnen schweben die Blüten des Einblatts über den Blättern.
Viel Wasser macht nicht nur uns, sondern auch diese Pflanze schön. Sollte es mal nicht genug sein, macht sie sich bemerkbar, indem sie ihre Köpfchen hängen lässt. Stellt man ihr jedoch einen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit zur Verfügung oder benebelt sie ab und zu mit etwas Feuchtigkeit, zeigt sie sich von ihrer besten Seite.

Kentiapalme:

Diese Palmenart wächst zwar nicht besonders schnell, aber dafür ist sie umso genügsamer: wenig Wasser, Halbschatten – und schon strahlen die Blätter.

Auch wer keinen grünen Daumen hat, passt also zu dieser Palme. Dank ihrer vielen langen Blätter produziert sie überdurchschnittlich viel Sauerstoff – deshalb steht sie auch im Schlafzimmer besonders gut.

Bogenhanf:

Die langen Blätter entgiften die Raumluft und sind damit auch toll für den Teint!

Der Bogenhanf ist für die Luft das, was ein guter Cleanser für die Haut ist: eine ideale Reinigungskraft. Nachts filtert er Schadstoffe wie zum Beispiel Benzol aus der Luft. Die Wüstenpflanze braucht wenig Feuchtigkeit – und kann locker ein paar Tage auf dem Trockenen bleiben.

Monstera:

Haut, so pflegeleicht wie eine Monstera – das wäre es!

Regelmäßig etwas Feuchtigkeit und etwas Licht macht diese Zimmerpflanze glücklich. Mit ihren großen, schnell wachsenden und auffällig geformten Blättern ist die Monstera ein echter Hingucker. Um sich angemessen entfalten zu können, liebt diese Schönheit viel Platz und zeigt sich noch strahlender, wenn man sie regelmäßig umtopft.

Glückskastanie:

Mit ihr ist es wie mit den Haaren – ein bisschen Pflege braucht sie, dann bringt sie eine voluminöse Baumkrone hervor.

Mit regelmäßigem Gießen und wenig Licht wird sie bis zu zwei Meter hoch. In Asien gilt diese Kastanienart als Symbol für Glück und Reichtum.

Kuschelkaktus:

Ein echter Minimalist.

Ob Sonne oder Wasser – beides braucht dieser Kaktus kaum. Die Rhipsalis campos-portoana verzeiht sogar einige Fehler und erholt sich zumeist schnell wieder von Pflege-Fauxpas. Diese Zimmerpflanze gehört zu der Familie der Kakteengewächse, hat jedoch keinen einzigen Stachel, ist also ganz geschmeidig.

 

[Foto]
Armin Morbach
[Realisation + Props]
Feline Sasse
[Styling]
Sascha Gaugel
[Haare]
Stelli
[Make-up]
Denise Grundmann
[Models]
Merle Gerhardy, Claas Nemitz
Dezember 16, 2019
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