Lockere Schnitte

 

In die weiten Silhouetten der Sweater und Shirts des 2017 gegründeten Münchner Labels Womon passt auch ein Babybauch. Inspiriert von Müttern feiert die Marke mit ihren Kollektionen so alle Formen von Frauen. Aber auch Nachhaltigkeit hat Raum: Alle Tops sind aus 100% Biobaumwolle und lokal bedruckt. Im Interview erklären die Gründerinnen Kerstin Rothkopf und Annette Granadas Hughes ihr Konzept.

Was ist die Inspiration von Womom?

Durch unsere eigenen Schwangerschaften inspiriert, wollen wir vor allem erreichen, dass die Trennung von Mutter- und Frau-sein wieder aufgehoben wird. Als Schwangere oder Mutter passiert es leider oft, dass man von der Gesellschaft anders wahrgenommen und behandelt wird. Wir wollen zeigen, dass wir Frauen in jeder Lebenssituation Frau bleiben. Wir wollen nicht nur Fashion-Piece sein, sondern mit unseren Prints auch etwas bewegen, wach rütteln und aufmerksam machen.

Gibt es noch typisch weiblich, typisch männlich?

Es wäre utopisch zu behaupten, dass sich die Gesellschaft davon schon total gelöst hätte. Aber man kann auf jeden Fall schon eine Lockerung, vor allem in der Mode beobachten. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch – egal ob männlich, weiblich, Mutter, schwanger oder nicht-schwanger – das tragen und sich so verhalten sollte, wie er möchte und wünschen uns mehr Akzeptanz

Tragen auch Typen eure Sachen?

Ja, vor allem unsere Milk Shirts und Pullover kommen tatsächlich auch bei Männern gut an. Aber mal ehrlich, wer trinkt denn auch nicht gerne Milch?

Sweater, Shirts, Accessoires – ist noch mehr in Planung?

Wir arbeiten momentan an unserer neuen Kollektion, die wir Mitte April launchen werden. Außerdem machen wir auch sehr gerne Kollaborationen mit anderen Labels, weil wir finden, dass man sich vor allem als kleine Labels und unter Kreativen gegenseitig unterstützen sollte.

Sweater & Shirt - WOMON, über womom.de
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